Es wird immer davon gespro­chen, dass Schmerz MULTIFAKTORIELL bedingt ist.
Aber was bedeu­tet das?

Im lin­ken Vek­to­ren­mo­dell wird beschrie­ben, dass ein­zel­ne Fak­to­ren nicht unbe­dingt die Schmerz­schwel­le über­schrei­ten müs­sen. Jedoch die Sum­me aus allen könn­te eine Über­schrei­tung der Schwel­le bewir­ken.
Im rech­ten Vek­to­ren­mo­dell wird gezeigt, dass geein­gen­te Maß­nah­men ein­zel­ne Schmerz-Fak­to­ren ver­rin­gern, und damit die Sum­me aller Fak­to­ren unter die Schmerz­gren­ze redu­zie­ren kön­nen.

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All die­se Fak­to­ren und vie­le mehr wer­den mit Schmer­zen asso­zi­iert. Jedoch muss nicht nur ein Fak­tor zu Schmer­zen füh­ren son­dern die Sum­me aus allen die die Schmerz­schwel­le über­schrei­ten, kön­nen dann zu Schmer­zen füh­ren.

Dies bedeu­tet:

  • Arthro­se muss nicht zu Schmer­zen füh­ren, ist aber ein Fak­tor der dazu bei­tra­gen kann
  • Bewe­gungs­man­gel muss nicht zu Schmer­zen füh­ren, ist jedoch ein Fak­tor der dazu bei­tra­gen kann
  • Schlaf­man­gel muss nicht zu Schmer­zen füh­ren, ist jedoch ein Fak­tor der dazu bei­tra­gen kann
  • Stress muss nicht zu Schmer­zen füh­ren, ist jedoch ein Fak­tor der dazu bei­tra­gen kann usw.

Meh­re­re Fak­to­ren spie­len bei Schmer­zen eine Rol­le. Es ist wich­tig die­se Fak­to­ren anhand einer gründ­li­chen Ana­mne­se her­aus­zu­kris­tia­li­sie­ren und anschlie­ßend in der The­ra­pie auf die­se Fak­to­ren ein­zu­ge­hen.

Autor die­ses Bei­trags
Noah Fas­si­an
B.Sc Phy­sio­the­ra­py, M.Sc Stu­dent

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